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Warum die DLRG Wedel trotz Badeverbot Dienst an der Elbe macht

Veröffentlicht: Sonntag, 21.06.2020
Autor: Martin Leuschner

Die Wasserrettungswache der DLRG am Wedeler Strandbad hat bereits eine lange Tradition. Diese geht zurück auf die Zeit, wo Schwimmen in der Elbe noch erlaubt war. Schon damals haben die Rettungsschwimmerinnen und Rettunsschwimmer der DLRG Wedel an den Wochenenden ehrenamtlich für die Sicherheit an und im Wasser gesorgt.

Trotz des Badeverbotes in der Elbe hat die DLRG Wedel ihren Dienst an der Wasserrettungswache in Wedel beibehalten. Im Sommer ist die Wache jedes Wochenende von Freitag- bis Sonntagabend rund um die Uhr besetzt, um jederzeit schnell reagieren zu können, wenn an oder auf dem Wasser Hilfe benötigt wird. Die Einsatzgebiete sind dabei sehr vielfältig.

Immer wieder gibt es Strandbesucher mit kleineren oder manchmal auch größeren Verletzungen (oft leider auch durch Glasscherben oder im Sand vergrabene glühende Kohle) oder Insektenstiche müssen versorgt werden.

Auch bei Kreislaufprobleme, gerade an heißen Sommertagen, oder Prellungen und Schürfwunden, die beim Toben auf dem angrenzenden Spielplatz unvermeidlich sind, ist die Wasserrettungswache meist die erste Anlaufstelle. Dank der medizinischen Ausrüstung vor Ort und der hervorragenden Ausbildung der Einsatzkräfte ist eine schnelle erste Hilfe damit jederzeit gewährleistet. Auch kann von dort direkt über Funk weitere Hilfe, wie ein Rettungswagen oder ein Notarzt angefordert werden.

Doch nicht nur Strand- und Spieplatzbesucher sorgen für Einsätze am Wochenende. Die Elbe ist ein beliebtes Wassersportrevier und so sind gerade bei schönem Wetter auch unzählige Motorboote, Segelboote und Paddler auf dem Wasser unterwegs. Auch bei Notfällen im Bereich der Berufsschifffahrt kommt die DLRG an der Elbe regelmäßig zum Einsatz.

Dank der Motorrettungsboote, die im Wedeler Tonnenhafen stationiert sind, kann auch bei Notfällen auf der Elbe schnell reagiert werden. Ob Motorschaden, gekentertern Seglern oder Grundberührung, unsere Einsatzkräfte sind jederzeit schnell vor Ort.

Desweiteren gibt es zahlreiche Menschen, die trotz Warnungen und Verbotsschildern die Elbe für ein Bad oder eine Abkühlung an heißen Tagen nutzen. Für unsere freiwilligen Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer ist es dabei selbstverständlich unerheblich, ob sich eine Person berechtigt oder unberechtigt ins Wasser begeben hat. Unsere Aufgabe ist es, neben der Prävention, Leben zu retten. Daher achten unsere Einsatzkräfte auch im Strandbad auf die Menschen im Wasser.

 

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