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Einsatz Bootsunfall (So 07.02.2016)
Technische Hilfe für havariertes Motorboot

Einsatzart:Bootsunfall
Einsatztyp:SEG-Einsatz
Einsatztag:07.02.2016 - 08.02.2016
Alarmierung:Alarmierung durch Leitstelle
am 07.02.2016 um 20:39 Uhr.
Einsatzkräfte eingetroffen um 21:15 Uhr
Einsatzende:08.02.2016 um 01:00 Uhr
Einsatzort:Elbe Höhe Fährmannssand
Einsatzauftrag:
Einsatzgrund:
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Einsatzleiter DLRG
  • 1 Bootsführer
  • 2 Bootsgast
  • 4 Wasserretter
1/0/7/8
Eingesetzte Einsatzmittel - Führungskraftwagen (FüKw) - Pelikan Pinneberg 30-10-01 -
- Gerätewagen sonstige (GW) - Pelikan Pinneberg 30-95-01 -
- Gerätewagen Wasserrettung (GW-WR) - Pelikan Pinneberg 30-58-01 -
- Gerätewagen Wasserrettung (GW-WR) - Pelikan Pinneberg 30-58-02 -
- Rettungsboot (RTB) - Pelikan Pinneberg 30-78-05 -

Kurzbericht:

Gegen 19:00 Uhr hatte sich ein Motorboot im Flachwasserbereich der Elbe vor Fährmannssand nach Grundberührung mit einem Stack bei ablaufendem Wasser im Elbschlick festgefahren.

Durch die Grundberührung kam es zu einem Maschinenschaden und zum Ausfall der Bordelektrik. Das Boot fiel zunehmend trocken, da das Abend-Niedrigwasser in Schulau um 22:20 Uhr zu erwarten war.

Die Besatzung des Havaristen setzte telefonisch über die Rettungsleitstelle West in Elmshorn einen Notruf ab und bat um Unterstützung. Diese alarmierte nach Rücksprache die SEG der DLRG Wedel.

Vorrangiges Ziel war die Sicherung der vier Personen an Bord und im weiteren Verlauf die Bergung des Havaristen mit Einsetzen der Flut.

Eine erste Lageerkundung am Deich ergab, dass die Bootsbesatzung den Havaristen trockenen Fußes Richtung Deichvorland verlassen hatte und der Havarist selber komplett trocken gefallen war. Während im Hamburger Jachthafen das Motorrettungsboot PAGENSAND zu Wasser gelassen wurde, begaben sich der Bootsführer und ein Bootsgast wieder zum Havaristen, brachten einen Sicherungsanker aus und warteten anschließend auf die Flut.

Die PAGENSAND sicherte den Havaristen, eine Schleppverbindung wurde vorbereitet.

Gegen Mitternacht kam der Havarist dann frei und wurde in den Hamburger Jachthafen geschleppt, um dort aus dem Wasser getrailert zu werden.